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| Römische Mythologie | |
Die Venus ist in der altitalischen (römischen) Mythologie eine Gartengöttin, später ist sie der griechischen Liebesgöttin Aphrodite gleichgesetzt.
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OVID dichtete, wie Pygmalion sich eine Statue verliebte, die Venus ihm dann zum Leben erweckte (Metamorphosen, X.243ff).
Der Venus ist der Monat Aphrilis (April, von Aphrodite) geweiht und besonders war ihr die Insel Zypern heilig. Hierher reiste sie mit ihrem von Schwänen gezogenen Wagen, um ihren Liebling Adonis zu retten (Metamorphosen, X.708ff.).
Auf die Venus als mythische Ahnherrin führte sich das Geschlecht zurück, dem Julius Cäsar entstammte.
Zur Venus Cluacina siehe Cloacina. Weitere Beinamen der Venus und Züge ihrer Mythologie sind im Artikel über ihre griechische Entsprechung Aphrodite nachzulesen.
In der deutschen Sage wurde Venus zur Frau Venus, die ehemals die Göttin Freia war und nach dem Untergang der alten Götterwelt in den Hörselberg verbannt war. In vielen deutschen Märchen und Sagen ist das Motiv von der huldreichen Frau im Berg vorhanden, am bekanntesten sicherlich durch Richard Wagners Oper die Sage vom Tannhäuser.
Der Frau Venus wird eine besondere Liebe zur Musik nachgesagt. Es heißt, in Frau Venus’ Berg sei Gesang und Tanz. (GRIMM, 389)
Die Venus ist ein Nachbarplanet unserer Erde. Sie ist Abendstern (Hesperus) und Morgenstern (Phosphorus).
In der Alchemie steht Venus für das Metall Kupfer (nach Zypern).