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| Griechische Mythologie | |
Es gibt in den griechischen Mythen zwei verschiedene Frauen dieses Namens.
Die weniger bekannte Niobe war eine Tochter des Phoroneos und der Kinna bzw. der Laodike. Von Zeus, dessen erste sterbliche Geliebte sie war, wurde Niobe Mutter des Argos bzw. des Apis.
Die andere Niobe, Tochter des Tantalos und der Dione war eine schöne Konigin. Ihr Bruder ist Pelops, ihr Gatte Amphion.
Mit ihrem Gatten ist Niobe Mutter von zwölf Kindern, sechs Söhnen und sechs Töchtern. Andere Autoren zählen gleich vierzehn Kinder Niobes, sieben Töchter und sieben Söhne (z. B. OVID, Metamorphosen VI, 148) oder sogar nur fünf Kinder, zwei Söhne und drei Töchter.
Ob nun 14, 12 oder 5, das Glück über ihre reiche Mutterschaft verleitete Niobe dazu, sich glücklicher als die Leto zu preisen, die nur Mutter von zwei Kindern war.
Diese Hybris straften die Kinder der Leto, die Götter Apollon und Artemis. Apollon erschoß mit seinen Pfeilen die sechs Söhne, Artemis die sechs Töchter (HOMER, Illias, 24,603ff.).
Als einzige Überlebende werden ein Sohn genannt, der wie sein Vater den Namen Amphion trug und eine Tochter namens Chloris (oder Meliböa und Amykla).
HOMER erzählt, Gottvater Zeus habe alle Einwohner der Gegend bei dem Ereignis in Stein verwandelt. Daher seien die Toten neun Tage lang unbestattet liegengeblieben (Illias, 24,603ff.).
Die über dieses Unglück untröstliche Niobe weinte so lange, bis sie selbst zu einem Felsen im Sipylos-Gebirge versteinerte. Aus dem rinnen seitdem die Tränen der Niobe. (eine Quelle?)