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   Mazedonien
 

Seleukiden

Diese mazedonische Herrschaftsdynastie heißt nach dem König Seleukos Nikator (312 bis 280), der in der Nachfolge Alexanders d. Gr. ein hellenistisches Großreich begründete.

Seleukos war ein Feldherr Alexanders, der den Eroberer auf dessen Feldzug nach Indien begleitete. Nach dem Tod Alexanders wurde Seleukos Satrap von Babylonien, 305 erhielt er den Titel eines Königs und unternahm Eroberungen in Syrien und am Euphrat, 281 gewann er auch Kleinasien und war damit Herrscher über ein Reich, das bis auf Indien und Pergamon sämtliche asiatischen Eroberungen Alexanders umfaßte. 280 wurde Seleukos ermordet.

Unter den Nachfolgern des Seleukos, den Seleukiden, dehnte sich das Reich von Kleinasien bis Vorderindien aus. Um 200 v. gelang unter Antiochus III. (223 bis 187) die Eroberung Palästinas und Ägyptens, nach ihm nahm die Macht der Seleukiden stetig ab.

Antiochus IV. Epiphanes verlor Palästina, als seine Religionspolitik (Aufstellung einer Statue des Jupiter im Tempel von Jerusalem) den Widerstand des jüdischen Priestergeschlechts der Hasmonäer heraufbeschworen hatte.

83 v. eroberte der Armenier Tigranes das von den Seleukiden beherrschte Syrien, 64 v. Chr. machte Pompeius es ohne weitere Kämpfe zur Provinz Roms.