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   Griechische Mythologie - Schauplätze
 

Eleusis

Ein Ort an der eleusischen Bucht, zwischen Athen und Megara; vorgelagert ist die Insel Salamis.

Eleusis gilt als eine der ältesten Städte Attikas. Erbauer der Stadt soll Ogyges gewesen sein.
Der Sage nach hatte Kekrops, erster König von Athen, das Land in zwölf Gemeinden eingeteilt, von denen eine Eleusis war.

Berühmt wurde Eleusis wegen der Mysterien, die hier zweijährlich in Frühling und Herbst durchgeführt wurden. Die eingeweihten Mysten zogen in langer Prozession von Athen die „Heilige Straße” entlang über Daphni nach Eleusis, wo der Mysterienkult um Demeter und Kore stattfand. Hier soll einst die Demeter der Menschheit das erste Saatkorn geschenkt haben. Ob dieser Tat wurde sie hier besonders verehrt, nach Eleusis war ihr geläufiger Beiname Eleusina.

Viele Ruinen sind vom einstigen Kultort überkommen. Gezeigt werden am Weg die großen und kleinen Propyläen, die Felsgrotte Plutonion, worin ein Einstieg in die Unterwelt sein soll.
An der Weihestätte selbst findet sich das Thelestrion, dessen Gründung in mykenische Zeit zurückreichen soll. Diese Halle war gut 50 Meter lang, 42 Säulen trugen ihr Dach. Über 3.000 Mysten fanden hier Platz.
Nahe bei stand der Tempel der Demeter.

Ein berühmter Sohn der Stadt Eleusis ist der Tragödiendichter Aischylos.