| Germanische Mythologie - Edda | ||
In diesem Lied, einem Merkgedicht, wird von Odin berichtet, der den König Geirröd prüft.
Unter dem Decknamen Grimnir sucht der Gott Odin den König Geirröd auf. Er will dessen Gastfreundschaft prüfen, wird aber nur schnöde behandelt. Denn Geirröd, von der Fulla gewarnt, vermutet in dem Fremden einen finsteren Zauberer, wegen seines dunkelblauen Mantels und da sich seine Hunde ängstlich vor dem Gast fernhalten.
Acht Tage ließ Geirröd den Grimnir in der Halle sitzen, wie es heißt zwischen zwei Feuern. Einzig des Königs Sohn Agnar reicht ihm Essen und Trinken. Am neunten Tag hebt Odin zu einem längeren Monolog an, in dem er Geirröds Verhalten anklagt, dann etliche Geheimnisse der Welt verkündet und sich schließlich als Odin zu erkennen gibt.
Entsetzt will Geirröd ihn vom Feuer wegholen, beim Aufstehen aber stürzt er in sein eigenes Schwert.
Eingeleitet wird das Grimnismal von einem kurzen Prosastück, denen 54 Gesätze in Versform folgen, in denen der Gott das nordische Weltbild entfaltet. Ein abschließendes Prosastück teilt das Sterben des Geirröd mit.
Als sehr hilfreich für den raschen Überblick erweisen sich immer wieder:
Bellinger, Gerhard J.: Knaurs Lexikon der Mythologie.
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und natürlich der Klassiker:
Grimm, Jakob: Deutsche Mythologie.
3 Bände, Nachdruck der von Elard H. Meyer besorgten 4. Auflage, Berlin 1875 - 1878
Drei Lilien, Wiesbaden 1992
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