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| Edelsteine | |
Eine braungebänderte Variante des Achat. Der Name bezieht sich auf die Stadt Sardeis (früher Haupstadt von Lydien, heute Sart) und den Onyx, einen weiteren Schmuckstein.
Im Neuen Testament heißt es, der fünfte Grundstein des neuen Jerusalem sei ein Sardonyx (Offenbarung 21.19f.), was wohl auf die zwölf Stämme Bezug nimmt, deren Namen auf den zwölf Stadttoren stehen (21.12).
Der Stein soll außerdem Mut verleihen (BAUER, 198)
Gegen Unbeherrschtheit empfahl Hildegard von Bingen den Sardonyx, denn dieser Edelstein werde wegen seiner Reinheit vom Teufel gemieden; gegen Zorn, Dummheit und Unbeherrschtheit, welche nach Hildegard von Bingen dem Teufel zuzuschreiben seien (KLUGE, 36), wäre man durch einen Sardonyx also quasi geimpft.
Der Magisch-sympathetische Hausschatz nennt den Sardonyx als Bundesgenossen der im August geborenen Menschen (BAUER, 198).
Der Sardonyx wird von MALA als magischer Stein für die Monate März, August und Oktober genannt (Weiße Magie, 88, 89 u. 90).
Der Sardonyx gilt als Glücksstein der im Zeichen Widder Geborenen (Edelsteine in der Medizin II, 29).