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Cucurbita pepo
![]() ![]() Kürbis von gut 24kg, darunter im Anschnitt. |
Die heute in West- und Mitteleuropa beliebte Form des Halloween-Fests kommt aus Nordamerika. Dort erst wurde der Kürbis zum unabläßlichen Zubehör, denn die bekannten Speise- und Zierkürbisse stammen aus der Neuen Welt. Halloween ist ein Re-Import nach Europa, denn Auswanderer aus Irland, wo es früher keine Kürbisse gab, brachten es nach Amerika. In Europa sollen vor Einführ der Kürbisse Rüben zurechtgeschnitzt worden sein.
Zu kräutermedizinischen Zwecken werden in September und Oktober die Samen gesammelt, die man roh verwendet oder aus ihnen eine Essenz bereitet.
Solche Verordnungen empfiehlt die Kräutermedizin wegen ihrer harntreibenden, wurmwidrigen Wirkung.
Besonders gegen Bandwürmer empfiehlt die Volksmedizin Kürbiskerne, die auch nach modernen Erkenntnissen gegen diese Plagegeister wirksam sind. Das entspricht ganz der Signaturenlehre, denn Kürbiskerne sollen den Gliedern des Bandwurms ähneln. (ATKINSON-SCARTER, 102)
![]() Zierkürbisse. |
Es heißt, man solle Kürbiskerne entsprechend der alten Vorstellung von der Schutzwirkung der Kürbisse am Karfreitag einsäen (PICKERING, 190). Das geschieht am besten im Zimmer oder Warmhaus, da die Kürbispflanze frostempfindlich ist.
Auf die jungen Kürbispflanze soll nicht gezeigt werden, da solches auf den Kürbis eine dem bösen Blick vergleichbare Wirkung habe. (PICKERING, 190)
Gurken und Kürbisse soll man am Walpurgisabend stecken, da sie dann nicht erfrieren. Ein günstiger Tag sei auch der Markustag (25. April). Ersprießlich für ihr Gedeihen soll es sein, wenn man es nackt tut und dabei ein Tönnchen auf dem Rücken trägt, daran sich die Kürbisse ein Maß nehmen. (Magisch-sympathetischer Hausschatz, 137 u. 138)